Und warum sind wir auch zukünftig auf Spenden angewiesen?
Zwar ist die Orgel nun fertiggestellt und finanziert, aber auch in Zukunft sind wir - wenn auch in natürlich wesentlich kleinerem Maße - auf Spenden angewiesen. Die Orgel muss jährlich durch die Orgelbaufirma Klais gewartet werden. Hinzu kommt alle drei bis vier Jahre eine komplette Stimmung des Instruments. Etwa alle 15 bis 20 Jahre muss eine Orgel ausgereingt werden. Hierzu wollen wir über die Jahre eine Rücklage zur Finanzierung bilden. All dies kostet Geld. Bei sinkender Zahl der Kirchenmitglieder sinken die Steuereinnahmen und in der Folge auch die Zuweisungen der Geldmittel an die Gemeinden. Ihre Spenden für die Orgel der Dankeskirche werden in Zukunft für die erhaltenden Maßnahmen des Instruments verwendet.
Unter dem Stichwort „Orgel Dankeskirche“ können Sie Ihre Spende auf eines der folgenden Konten der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Bad Nauheim und Ober-Mörlen überweisen:
Sie können, ebenfalls unter dem Stichwort "Orgel Dankeskirche", auch auf die Konten
des Freundeskreises Evangelische Kirchenmusik in Bad Nauheim und Ober-Mörlen e.V. spenden. Unter diesem Link erreichen Sie die Spenden-Seite auf der Homepage des Freundeskreises mit den Kontoverbindungen.
Ihre Spende ist in allen Fällen steuerlich absetzbar!
Sie erhalten ab einem Spendenbetrag von 300,- Euro eine Spendenbescheinigung.
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Warum waren wir für den Neubau auf Spenden angewiesen?
Entgegen einer verbreiteten Meinung werden große Baumaßnahmen und Investitionen in Kirchen nicht alleine von der Landeskirche getragen. So beträgt der Zuschuss zu einer neuen Orgel in der Regel nur rund 10% der Gesamtkosten. Etwa 90% müssen also von den Gemeinden vor Ort getragen werden. Ohne finanzielle Unterstützung durch Spenderinnen und Spender, Firmen oder Stiftungen ist diese Last nicht zu tragen.
Alle Spenderinnen und Spender des Orgelprojektes wurden Teil einer großen Tradition!
Die Dankeskirche trägt den Dank bereits im Namen: Es war der Dank für die sprudelnden Heilquellen, die Ende des 19. Jahrhunderts Bad Nauheim den Aufschwung gaben.
Durch zahllose Spenden und großzügige Zuwendungen von Kurgästen, Bürgerinnen
und Bürgern wurden der Kirchenbau 1906 und die Ausstattung erst möglich.
Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein (1868 - 1937) höchstpersönlich ließ die Kanzel bauen.
Als Dank für die Genesung ihres Mannes in Bad Nauheim stiftete die in Antwerpen lebende Theodora Konitzky die große Walcker-Orgel. Sie sollte von bester Qualität und modernster Ausführung sein und bekam ein inzwischen als Rarität geschätztes Fernwerk. Durch den besonderen „Bad Nauheimer Klang“ der Orgel - auch nach der Neugestaltung 1965 -, durch renommierte Organisten und die hervorragende Akustik hat die Dankeskirche weit über die regionalen Grenzen hinaus kirchenmusikalische Bedeutung erlangt.
